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Sonnenweg Observatorium

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h-Alpha Teleskop

Ein H-alpha-Teleskop ist ein Teleskop, das speziell zur Beobachtung der Sonne entwickelt wurde. Das Teleskop ist mit einem Interferenzfilter ausgestattet (Fabry-Pérot-Interferometer), das die Sonnenstrahlung nur in einem schmalen Spektralbereich (0,1 nm) durchlässt, der genau der Wellenlänge des angeregten Wasserstoffes bei 656,28 nm (Nanometer) entspricht. Diese Spektrallinie ist die erste der sogenannten Balmer-Serie (Hauptquantenzahlen n = 3, m = 2) und wird H-alpha genannt, weil sie die hellste Wasserstofflinie im Sonnenlicht ist. Viele Amateurteleskope können ebenfalls mit einem solchen Filter bestückt werden.

Die Sonne erscheint im H-alpha-Licht in sattem Rot und zeigt neben den Sonnenflecken besonders deutlich die Strukturen der Chromosphäre – die Sonnenfackeln, die Filamente, Strahlungsausbrüche (Flares) – und am Sonnenrand die größeren Protuberanzen. Durch einen zweiten Ha-Filter wird der Filter im gesamten auf ca. 0,5A gebracht. Dasbringt zusätzliche  Oberflächendetails zum Vorschein.

Beobachtungspläne für H-alpha:

  • Prduberanzen über längere Zeiträume
  • Filamente über längere Zeiträume
  • Veränderung der Cromosphäre um Sonnenflecke

Calzium Teleskop

Calzium Teleskop


Die Sonne strahlt in einen bestimmten Spektrallinienbereich in dem auch die charakteristische Strahlung des Calcium enthalten ist, die sich im sichtbaren violetten Licht befindet. Wenn mann die Sonne nur im Bereich der CaII K-Linie beobachten will, braucht man einen guten Filter mit sehr geringer Bandbreite, der eben nur das  Licht dieser Linie passieren läßt und alle anderen Farben unterdrückt, oder ein eigens zu diesem Zweck hergestelltes Teleskop. Bei der Sonnenbeobachtung im Bereich der CaII K-Linie kann man Sonnenfackeln, Plages, Supergranulationszellen, sehr helle Flares und Sonnenflecken beobachten. Protuberanzen sind nur fotografisch zu sehen.

Beobachtungspläne für Kalzium:

  • Veränderungen in der Chromospähre

Weißlich Teleskop

"Weißlicht" Teleskop

Mit dem "großen" Refraktor, ein Fraunhofer Achromat mit Luftspalt mit 127mm Öffnung und 1.200mm Brennweite,  wird die Sonne mit ihren Flecken und Granulation beobachtet. Es ist ein Herschelkeil angebaut der das Licht dämpft und den Blick auf die Sonne ermöglicht. Zur Zeit wird dieses Teleskop aber nur für die Visuelle Beobachtung genutzt.