Die Sonne erscheint im H-alpha-Licht in sattem Rot und zeigt neben den Sonnenflecken besonders deutlich die Strukturen der Chromosphäre – die Sonnenfackeln, die Filamente, Strahlungsausbrüche (Flares) – und am Sonnenrand die größeren Protuberanzen. Durch einen zweiten Ha-Filter wird der Filter im gesamten auf ca. 0,5A gebracht. Dasbringt zusätzliche Oberflächendetails zum Vorschein.
Beobachtungspläne für H-alpha:
Calzium Teleskop
Die Sonne strahlt in einen bestimmten Spektrallinienbereich in dem auch die charakteristische Strahlung des Calcium enthalten ist, die sich im sichtbaren violetten Licht befindet. Wenn mann die Sonne nur im Bereich der CaII K-Linie beobachten will, braucht man einen guten Filter mit sehr geringer Bandbreite, der eben nur das Licht dieser Linie passieren läßt und alle anderen Farben unterdrückt, oder ein eigens zu diesem Zweck hergestelltes Teleskop. Bei der Sonnenbeobachtung im Bereich der CaII K-Linie kann man Sonnenfackeln, Plages, Supergranulationszellen, sehr helle Flares und Sonnenflecken beobachten. Protuberanzen sind nur fotografisch zu sehen.
Beobachtungspläne für Kalzium:
Mit dem "großen" Refraktor, ein Fraunhofer Achromat mit Luftspalt mit 127mm Öffnung und 1.200mm Brennweite, wird die Sonne mit ihren Flecken und Granulation beobachtet. Es ist ein Herschelkeil angebaut der das Licht dämpft und den Blick auf die Sonne ermöglicht. Zur Zeit wird dieses Teleskop aber nur für die Visuelle Beobachtung genutzt.